Feminized oder feminisiert bedeutet, dass die Samen, die Sie kaufen nur weibliche Samen sind. Das ist an und für sich ideal weil Sie im Grunde an männlichen Cannabispflanzen nichts haben. Sie produzieren nämlich keine Blumen mit THC. Feminisierte Samen sind zwar teurer als normale Samen, von denen gewöhnlich die Hälfte weiblich ist. Skunk #11 feminized Dutch PassionDie Entstehung von weiblichen Pflanzen kann noch auf andere Weise beeinträchtigt werden. Im Folgenden finden Sie ausführlichere Informationen von Dutch Passion.

Vorteile
Feminisierte Samen haben mehrere Vorteile im Vergleich zu regulären Samen:
1. Erstens sind fast alle Nachkommen weibliche Pflanzen. Dies ist ein großer Vorteil für den Anbau unter künstlichem Licht im Gewächshaus und beim Freilandanbau.
2. Zweitens ist die feminisierte Variation/Sorte einheitlicher (homogener) als die ursprünglich reguläre Variation/Sorte.
3. Die Qualität (Geschmack, Aroma, Potenz) von Marihuana von feminisierten Samen ist durchschnittlich besser als die Qualität des Marihuana der Pflanzen des normalen Samens. Die Qualität des Marihuana aus feminisierten Samen ist auch besser als die Qualität von Marihuana produziert aus Klonen. Klone sind ausgewachsene Pflanzen, die Kleinwuchs aufweisen und denen deshalb das Wachstumspotenzial junger Samenpflanzen fehlt. Das Fehlen dieses Wachstumspotenzial merken Sie auch an der Qualität der Ernte (THC-Gehalt und Geschmack). Je Ältere die Klone sind, desto schwächer werden sie.

Entstehung weiblicher Cannabispflanzen
In einem Experiment im Jahr 1999 hat Dutch Passion 15 verschiedene Sorten feminisierter Samen (30 Samen pro Sorte) eingesäht um:
- den Prozentsatz weiblicher, männlicher und zwittriger Pflanzen zu bestimmen.
- die Homogenität der Pflanzen innerhalb der Sorte untereinander zu vergleichen.Mekong High feminized Dutch Passion

Die Ergebnisse waren vielversprechend. Neun der 15 Sorten hatten 100 % weibliche Nachkommen, während die Prozentsätze weiblicher Nachkommen der anderen 6 Sorten zwischen 80 und 90 Prozent schwankten. Die restlichen Pflanzen waren Hermaphroditen, aus denen am Ende der Blütezeit männliche Blüten entstanden, sodass kaum Samen Bildung stattfinden konnte. Etwa siebzig Prozent der Pflanzen aus "feminisierten" Samen, war viel homogener als die Pflanzen derselben Sorte, gezüchtet aus "normalen" Samen. Etwa zwanzig Prozent war etwas homogener, während bei etwa zehn Prozent keine Unterschiede festgestellt wurden.

Eigene Forschung und Literatur zeigen, dass die Entstehung von einer männlichen oder einer weiblichen Cannabispflanze aus Samen, neben der Anlage in den Geschlechtschromosomen, von unterschiedlichen Umweltfaktoren (Stickstoffgehalt, Kaliumgehalt, Luftfeuchtigkeit, Höhe der Temperatur, Farbe des verwendeten Lichts, Lichtstunden pro Tag, Stress) abhängt.

Eine Zunahme des Standard-Stickstoffgehaltes sorgt dafür, dass mehr weibliche Cannabispflanzen aus Samen entstehen. Eine Erhöhung des Kaliumgehalt führt zu mehr männlichen Pflanzen und umgekehrt. Erhöhte Luftfeuchtigkeit ermöglicht eine Zunahme der Zahl der weiblichen Pflanzen aus Samen, eine Senkung für mehr männliche Pflanzen. Eine niedrigere Temperatur sorgt für einen größere Zahl weiblicher Cannabispflanzen, eine höhere Temperatur für mehr männliche Pflanzen. Mehr blaues Licht gibt mehr weibliche Pflanzen aus Samen, mehr rotes Licht gibt mehr männliche Pflanzen. Weniger Stunden Licht pro Tag ergibt mehr weibliche Individuen, mehr Stunden Licht pro Tag ergibt mehr männliche Pflanzen.
Frisian Dew Feminized Dutch Passion

Produzieren
Für die Produktion unserer feminisierten Cannabissamen beginnen wir mit ausgewählten weiblichen Klonen (Stecklingen) unserer Cannabissorten. Unter normalen Wachstumsbedingungen zeigen sich in diesen weiblichen Stecklingen keine männlichen Blüten. Mit der von uns entwickelten Methode sind wir in der Lage diese weiblichen Klone zu einer üppige Produktion von männlichen Blütenständen an zu spornen. Die erzeugten Pollen verwenden wir für die Herstellung von unseren "feminisierten Cannabissamen".

Dutch Passion übernimmt jedoch keine Verantwortung für den zu erhaltenden Prozentsatz weiblicher Pflanzen von unseren "feminisierten Samen", weil dieser Prozentsatz unter anderem von den verwendeten Anbautechniken der Verbraucher abhängt.