Viel Sonne, lange Tage und viel Licht. Die Sommerperiode ist die beste Zeit für Ihre Cannabispflanzen, wenn Sie im Freien anbauen. Die Umstände scheinen ideal zu sein, damit sie voll ausreifen können. Im Sommer ist es jedoch nicht immer alles eitel Sonnenschein. Die schönen Sonnentage werden von heftigen Regenschauern, Gewittern und manchmal sogar Hagel begleitet. Viele Menschen fragen sich, was sie in diesen Fällen mit Ihren Cannabispflanzen anfangen sollen. In diesem Artikel geben wir Ihnen einige Tipps, um Ihre Cannabispflanzen so weit wie möglich vom schlechten Wetter zu entlasten.

Müssen die Cannabispflanzen bei Regen direkt hinein?

In den Niederlanden haben wir es in der Regel mit wechselhaftem Wetter zu tun. Selbst im Sommer können wir glücklich sein, wenn wir ein paar Tage hintereinander strahlende Sonne genießen können. Gleiches gilt für die Cannabispflanzen, die Sie in Ihrem Garten haben. Sie funktionieren selbstverständlich auch am besten mit möglichst viel Sonnenlicht. Aber ein Sommer mit fast nur sonnigen Tagen? Kann man vergessen. Cannabispflanzen werden regelmäßig von Regenschauern getroffen. Sowas mögen die Pflanzen selbstverständlich nicht sehr gerne. Sie müssen jedoch nicht sofort in Panik geraten. Cannabispflanzen können schon etwas aushalten. Sie müssen sie bei einem leichten Regen nicht sofort hereinholen. Sie können Sie bedenkenlos erst einmal draußen lassen.

Regentropfen auf den Blättern nach einem leichten Regen

Heftige Regenfälle

Aber vielleicht bleibt es nicht bei einem leichten Regen und er wird stärker? Dann ist es Zeit, Maßnahmen zu ergreifen. Besonders wenn sich Ihre Cannabispflanzen in der Blütephase befinden, kann Regen nachteilige Folgen haben. Die Knospen sind in dieser Phase anfällig für Kopffäule und bei starkem Regenschauer und hoher Luftfeuchtigkeit können sich Pilze entwickeln. Die Erde kann auch mit Regen gesättigt werden, wodurch sich Wurzeln verheddern können und die Cannabispflanze schwächer wird. Dies macht die Pflanzen anfälliger für Pilze. Stellen Sie in diesen Situationen sicher, dass Ihre Cannabispflanzen geschützt sind.

Hängende Blätter nach einer Nacht mit viel Regen

Extreme Wetterbedingungen

Manchmal bleibt es nicht beim Regen, sondern es gibt Stürme, Hagel oder Gewitter. Die Maßnahmen, die Sie bei diesen extremen Wetterbedingungen ergreifen müssen, sind recht einfach. Holen Sie sich Ihre Cannabispflanzen direkt hinein. Harte Stürme und Hagelkörner können die Blätter Ihrer Pflanzen ernsthaft beeinträchtigen und Blattprobleme verursachen. Gewitter können Stress verursachen, der auch Cannabispflanzen nicht zuträglich ist. Glücklicherweise werden extreme Wetterbedingungen oft im Voraus angekündigt, sodass Sie dies berücksichtigen und Ihre Pflanzen frühzeitig hereinholen können. Außerdem sind extreme Wetterbedingungen nicht sehr häufig. Pro Sommer wird es wahrscheinlich ein oder mehrere Male vorkommen, dass Sie die Cannabispflanzen wegen Gewitter, Hagel oder Sturm bewegen müssen.

Lösungen für Starkregen

Da Regen das häufigste Störelement ist und die meisten Probleme verursacht, geben wir Ihnen einige Tipps, um die Cannabispflanzen vor Regen zu schützen. Sie können es einfach lösen, indem Sie Ihre Cannabispflanzen unterstellen. Lesen Sie auch die unten aufgeführten Optionen.

Machen Sie einen Unterstand

Im besten Fall haben Sie zu Hause einen Unterstand, in den Sie die Cannabispflanzen platzieren können. Wenn Sie keinen haben, können Sie selbst einen beweglichen Unterstand schaffen. Dies dauert natürlich einige Zeit, aber Sie werden definitiv davon profitieren. Ein Unterstand sorgt dafür, dass sowohl die Erde als auch die Knospen weitgehend trocken bleiben. Wird die Sonne einige Stunden später wieder scheinen? Dann können Sie das bewegliche Dach leicht wieder entfernen.

Fensterbank

Eine andere Möglichkeit: die Cannabispflanzen auf die Fensterbank stellen. Auf diese Weise sind Ihre Pflanzen völlig trocken und bekommen auch etwas Licht von außen. Es ist nicht ideal, aber vorübergehend eine passable Lösung. Vor allem dann, wenn Sie in einer Wohnung wohnen und keinen trockenen Platz auf Ihrem Balkon haben. Sobald es trocken ist, können Sie sie natürlich wieder nach draußen stellen.

Schuppen

Befinden sich Ihre Cannabispflanzen bereits in der Blütephase und können Sie oder Ihre Mitbewohner den intensiven Geruch nicht gut haben? Dann ist es wahrscheinlich keine Option für Sie, die Cannabispflanzen hereinzuholen. Suchen Sie in diesem Fall nach einer alternativen Lösung, um Ihren Cannabispflanzen Schutz zu bieten. Denken Sie z.B. an Ihren Schuppen oder Wirtschaftsraum. An diesen Orten stört der Geruch Ihrer Cannabispflanzen weniger und sie sind immer noch trocken.

Wahl der Cannabissamen

Sie können auch die Wetterbedingungen berücksichtigen, bevor Sie mit der Zucht beginnen. Bereits mit der Wahl Ihrer Cannabissamen können Sie das Wetter berücksichtigen. Es gibt Hanfsamen, die sich besonders für den Außenanbau eignen. Diese Cannabissamen können besser mit den Bedingungen der freien Natur umgehen als andere. In unserem Blog erfahren Sie welche Cannabissamen für den Außenanbau geeignet sind.

Cannabispflanzen, vorübergehend in der Speisekammer bei starkem und langanhaltendem Regen

Knospen Ihrer Cannabispflanzen

Regen hat den größten Einfluss auf die Blütephase und insbesondere auf die Spitzen. Wenn die Knospen Ihrer Cannabispflanze vom Regen geplagt werden, empfehlen wir, sie eine Weile trocken zu schütteln, wobei man gegen überschüssiges Wasser auf Dauer machtlos ist. Für gute Belüftung sorgen. Um Knospenfäule zu vermeiden, ist es hilfreich, die Cannabispflanzen an einem Ort zu platzieren, an dem der Wind weht. Sollten Knospen verfaulen, entfernen Sie diese sofort aus der Pflanze. Das Rauchen fauler Knospen ist schlecht für die Lunge.

Unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit der Wetterbedingungen während Ihrer Zucht. Leider sind Sie beim Einsäen Ihrer Cannabissamen im Freien von Mutter Natur abhängig. Und Sie haben nicht immer die gewünschten Wetterbedingungen. Geben Sie Ihren Cannabispflanzen in jedem Fall die Bedingungen, die sie bei schlechtem Wetter wünschen!