Medizinisches Cannabis und Marihuana 
Mediwiet (medizinisches Canabis) ist ein beliebter Begriff, der die medizinische Verwendung von Cannabis beschreibt. Im Jahr 1994 wurde das Wort "Mediwiet" von Pionier Wernard Tanning in die niederländische Sprache aufgenommen. Medizinisches Cannabis ist Cannabis, das von einem Arzt als Medikament vorgeschrieben wurde, wie Bedrocan, Bedrobinol, Bediol und Bedica. Mediwiet ist Cannabis medizinischer Sorten, das nicht professionell verschrieben oder verkauft wird.

Uralte medizinische Anwendung
Medizinisches Cannabis wird seit Jahrhunderten in vielen Teilen der Welt eingesetzt. Die ältesten bekannten Anwendungen stammen aus China, etwa 2800 vor Christus. Die Pflanze und ihre Samen wurden gegen alles Mögliche verwendet, einschließlich Infektionen, Hautreizungen und offene Wunden, um das Nervensystem zu stimulieren und als allgemeines Stimulans. Harntreibend, abführend, als Wurmkur – das frische Blatt half sogar bei dem Stich eines Skorpions.

Moderne medizinische Anwendungen
Auch in Europa wurde Cannabis in Heilkräutergärten angebaut. Die Pflanze wurde bei Manie, Hysterie, Delirium tremens, Phobien, Tetanus und Cholera eingesetzt. Im 19. Jahrhundert, bevor Aspirin bekannt wurde, war Cannabis das weltweit bekannteste Schmerzmittel. Im 20. Jahrhundert begann die Forschung nach modernen medizinischen Anwendungen von medizinischem Cannabis. Inzwischen ist die Wirkung von medizinischem Cannabis wissenschaftlich erwiesen, bei den folgenden Erkrankungen:

  • Bei chronischem Schmerz, zum Beispiel bei Krebs, oder bei Phantomschmerz 
  • Bei Muskelkrämpfen und Schmerzen bei MS
  • Bei Übelkeit und Erbrechen, beispielsweise als Folge von Chemotherapie bei Krebs 
  • Bei Aids
  • Bei Tourette-Syndrom, und vor allem gegen die Tics, die diese Krankheit mit sich bringt
  • Bei chronischem Schmerz, insbesondere mit einer Ursache im Nervensystem
  • Bei therapieresistentem Glaukom.

Darüber hinaus wird medizinisches Cannabis wegen der allgemeinen Wirkung verwendet, wie der  Uskelentspannenden Wirkung. Es wirkt bewusstseinserweiternd, verbessert die Durchblutung, hat eine aphrodisierende Wirkung bei sexuellen Beschwerden und kann Menstruationsbeschwerden erleichtern.

Medizinisches Cannabis 
Medizinisches Cannabis wird bei den folgenden (noch nicht breit untersuchten) Beschwerden erfolgreich eingesetzt: Rheuma, Migräne, Epilepsie, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Alzheimer, Magersucht, Parkinson-Krankheit, Asthma, ADHS, Angststörung, ME/Chronisches Erschöpfungssyndrom, Schlafstörungen, Ekzeme und Juckreiz, Fibromyalgie, Lungenkrebs und Gehirntumor. [Quelle: www.cannabis-med.org]

Hauptunterschiede zwischen medizinischen Sorten und Sorten zum Freizeitgebrauch
Wie funktioniert medizinisches Marihuana, und was sind die Hauptunterschiede zwischen medizinischen Sorten und Sorten zum Freizeitgebrauch?

CBD reduziert die psychoaktiven Wirkungen von THC und verstärkt die medizinischen Eigenschaften von THC und CBN. Cannabispflanzen produzieren mehr als 80 Arten von Cannabinoiden. Die bekanntesten und am besten untersuchten hiervon sind Tetrahydracannabinol (THC) oder Cannabidiol (CBD) und Cannabinol, das als CBN abgekürzt wird.

Neurotransmitter
Der Mensch produziert im Gehirn auch einen Neurotransmitter, der zu der Gruppe der Cannabinoide gehört, den Stoff Anandamid. Im gesamten menschlichen Körper sind Rezeptoren für Anandamid vorhanden, insbesondere im Gehirn. Dieses System der Anandamid-Rezeptoren im menschlichen Körper wird das Endocannabinoid-System genannt. Cannabinoide in Cannabis können sich durch dieses System mit den Endocannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Körper verbinden. Diese Reaktion ist die Grundlage aller psychoaktiven und medizinischen Wirkungen von Cannabis.

Medizinisches Cannabis 
Medizinisches Cannabis spielt im Moment noch keine Rolle bei der Heilung von Krankheiten, aber kann die Symptome der Erkrankung vermindern. Auch kann medizinisches Cannabis die Dosierung und Nebenwirkungen anderer Medikamente verringern helfen. Medizinisches Cannabis wird von einem Arzt vor allem verschrieben, wenn herkömmliche Behandlungen und Medikamente nicht ausreichend helfen, oder zu viele Nebenwirkungen haben.

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CBD ist ein Cannabinoid
CBD ist ein Cannabinoid, das für eine stark medizinische Wirkung bekannt ist, ohne psychoaktive Wirkung. Man wird davon nicht high oder stoned. Medizinische Cannabis-Sorten haben einen hohen CBD-Gehalt und einen niedrigen THC-Gehalt. Das Verhältnis von CBD und THC beträgt mindestens 1:1.

Zusammensetzung abhängig von Beschwerden 
Welche Sorte die geeignetste ist, hängt von den Symptomen ab. So gibt es Hinweise darauf, dass Cannabis mit einem hohen CBD-Gehalt bei Inhalation Schmerzen und Krämpfe lindert, wie bei Multipler Sklerose (MS). Cannabis mit hauptsächlich THC hat den Vorzug bei Krankheiten wie dem Syndrom von Gilles de la Tourette, bei therapieresistentem Glaukom und bei Symptomen wie Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen. Bei chronischen Nervenschmerzen beginnt man oft mit einer CBD-reichen Art, und bei unzureichender Schmerzlinderung kann man übergehen auf eine Vielzahl von Arten mit einem höheren THC-Gehalt.

Honey Bee oder Queen Bee Extraktor 
Medizinisches Cannabis kann geraucht werden, aber medizinisch entscheidet man sich in der Regel für eine saubere und nicht-schädliche Art der Verabreichung. Man kann Tee kochen mit medizinischem Cannabis, aber verdampfen in einem Verdampfer ist auch sehr beliebt und effektiv. Medizinisches Marihuana- oder Haschischöl können Sie einfach mit dem Honey Bee- oder Queen Bee-Extraktor selbst machen. Dieses Öl kann verdünnt unter der Zunge eingenommen werden oder mit einem guten Pflanzen-(Hanfsamen-)Öl für die äußere Anwendung bei Ekzembeschwerden und Psoriasis direkt auf die Haut aufgetragen werden. 
Quelle: [Cannabisbureau.nl Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport.
www.cannabis-med.org]