Dutch-Headshop über Hanf
Hanf ist für unterschiedliche Zwecke verwendbar und gilt deshalb als ein vielseitiges und beliebtes Produkt. Hanf besitzt für die Gesundheit und generell gesellschaftlich viele Vorteile. Hier jetzt mehr über Hanf und Hanfprodukte.

Cannabis
Spricht man über Cannabis, geht es vor allem über Teile oder Verarbeitungen der Cannabis-Pflanzen und diese enthalten bewusstseinserweiternde Stoffe. Gras, auch Marihuana genannt, besteht aus getrockneten Blütenspitzen. Zudem gibt es noch Haschisch, das aus einer harzigen Schicht auf den Blütenspitzen hergestellt wird. Gras ist eine seit 2004 beliebte Cannabis-Variante. Etwa 70% der Nutzer raucht Gras und 17% raucht eher Haschisch. 14% nimmt beides.

Was sind die Unterschiede zwischen Hanf und Cannabis? 
Die Begriffe Hanf und Cannabis werden oft durcheinander benutzt. Welcher Begriff der richtige ist, hängt ab von der Art und Weise, wie die Pflanze gezüchtet wurde. Der Begriff Cannabis (oder auch Gras) wird bei der Beschreibung einer Cannabis Sativa-Pflanze benutzt und diese wird wegen der kräftigen und harzigen Drüsen gezüchtet (auch bekannt als Trichomen). In solche Trichomen befinden sich große Mengen Tetrahydrocannabinol (THC) und dieses so genannte Cannabinoid ist wieder für seine psychoaktive Eigenschaften bekannt. Bei industriellem Hanf findet man vernachlässigbare Spuren des THC.

Hanf wächst bis zum Himmel
Sie ist eine hoch wachsende Pflanze und diese wird meistens für industrielle Anwendungen gezüchtet. Dabei kann man denken an Öl, Salbe, aber auch an Fasern für Kleidung und die Nutzung zum Beispiel für den Baubereich. Produkte die für den industriellen Hanf produziert werden, dürfen legal verkauft, konsumiert und versendet werden. Anhand des Faktors 0,2% THC bei der Ernte wird einen Unterschied gemacht zwischen klassifizierten “Hanf” und “Cannabis”.

Es gibt aber noch mehr Wissenswertes über den Unterschied zwischen Hanf und Cannabis. Dies hat mit der Genetik zu tun. Bei Hanf handelt es sich um lange, stabile Pflanzen, die seit eh und je gezüchtet wurden für Öle und Kleidung (Tau und Textilien). Es sind Pflanzen die gemeinsam mit anderen Pflanzen mit gleichen Merkmalen gezüchtet wurden und dies hat zu der Sorte Cannabis, die wir heute als Hanf kennen, geführt. Bei Cannabis handelt es sich jedoch um andere Pflanzen, die sich nun eher durch ihre psychoaktive Wirkung auszeichnen und solche wurden früher bereits selektiv aus medizinischen und religiösen Gründen gezüchtet. Daraus ergaben sich dann wieder einzigartige Variationen von Cannabis, die wir heute hauptsächlich Gras nennen. Die Unterschiede werden also durch genetische Herkunft und durch die Umgebung geprägt.

Auch der THC-Gehalt ist unterschiedlich. Bei Hanf (industriell/Faser) enthält dieser maximal 0,2% THC. Bei Cannabis (Blume/Gras) enthält es 5-30% THC und meistens wenig CBD. Sowohl Hanf als Cannabis werden für unterschiedliche Zwecke gezüchtet und brauchen deshalb auch andere Bedingungen zum Wachsen. Das Anbauen von Cannabis in den Niederlanden ist illegal, jedoch bis zu fünf Pflanzen werden geduldet. Das Anbauen von Hanf für industriellen Zwecken ist jedoch erlaubt in den Niederlanden.

Was macht man so alles mit Hanf? 
Hanf kann beispielsweise in Harz, Tau, Tuch, Papier, Brandstoff und vieles mehr verwendet werden. Hanf ist nachhaltig und das hängt mit der Faserlänge und der Stärke zusammen. Die langen Bastfasern werden benutzt für die Herstellung von Papier und dies passiert schon fast zwei Jahrtausende. Hanf eignet sich gut für holzbasiertes Papier. Hanf erhält nämlich viel Zellulose und nur 4-10% Lignin. Es kann zudem für Nahrungszwecken verwendet werden. Man hat Forschungen bezüglich des Konsums von rohen Hanfsamen durchgeführt und diese zeigen, dass es bei der Senkung des Blutdrucks hilfreich sein kann. Auch das Cholesterin könne gesenkt werden, Gewichtsverlust und das Immunsystem damit befördert. Der Blutzuckerspiegel bleibt eher gleichwertig und die Samen besitzen vermeintlich eine entzündungshemmende Wirkung. Hanfsamen sind also durchaus sehr nahrhaft. Hanfsamen enthalten zudem viele Amino- und Fettsäuren.

Hanf und Kunststoff 
Viele Kunststoffe die heutzutage verwendet werden bestehen aus hauptsächlich Cellulose. Diese werden aus Petroleum aus Öl gewonnen (umweltunverträglich und auch die Vorräte werden immer weniger). Plastik kann aber ebenfalls aus Pflanzenzellulose hergestellt werden und dies ist stärker als herkömmliches Plastik. Außerdem ist es zu 100% biologisch abbaubar. Hanf ist eine Pflanze mit den höchsten Mengen an Zellulose. Die Pflanzenstängel bestehen gar zu 85% daraus und dies sorgt dafür, dass die Pflanze eine ideale Quelle für die Kunststoff-Industrie darstellt. Hanf kann ebenfalls zu Kompost verarbeitet werden. 

Hanf als Brandstoff 
Hanf kann in Bio-Brandstoff umgesetzt werden. Dies hat viele Vorteile. Hanf ist strapazierfähig und kann einfach angebaut werden. Es fördert somit die Eigenständigkeit. Außerdem kann es zu Hause angebaut werden und einen Mangel wird es also nicht geben. Länder müssten sich keine Sorgen mehr um Brandstoffmangel machen. Der Hanf Bio-Diesel ist nicht giftig, fossiler Diesel dafür aber sehr wohl. Das Endprodukt ist nicht nur umweltverträglich aber zudem biologisch abbaubar. Fazit: Weniger Umwelt- und Kollateralschäden bei Unfällen. Auch die Lebensdauer der Maschinerie wird nachhaltiger und verbessert.

Hanf und Kleidung 
Weltweit wird Hanf angebaut. China und Indien sind die wichtigste Hersteller. Hanf wird viel verwendet um Textilien herzustellen und die kommen vor allem aus Asien. Innerhalb von vier Monaten wächst eine Hanfpflanze aus und sie kann eine Höhe von bis zu 4 Meter erreichen. Dann werden die Textilfasern aus dem Pflanzenstängel geerntet und extra vorteilhaft ist, dass keine Pestiziden gegen Unkraut und Schimmel notwendig sind. Das bewirkt das dichte Blattwerk der Pflanze. Auch hat sie kaum Ansprüche in Bezug auf der Fruchtbarkeit der Erde; man braucht also keinen Dünger um die Pflanze wachsen zu lassen. Hanf ist ein umweltfreundliches Produkt, denn die tiefe Wurzeln sind auch gut für die Erde. Die Pflanzen werden mit einem Drescher geerntet. Dann bleibt sie 14-21 Tage auf dem Land liegen (abhängig vom Wetter). Das Naturprodukt sorgt dafür, dass das Holz bereits teilweise von dem Stängel der Pflanze getrennt wird, danach sieht man die Fasern schon. Übrig bleibt Hanfstroh, welches zu Bündeln gepresst wird. Für die Verarbeitung wird eine Dampfexplosion eingesetzt, die dafür sorgt, dass die Fasern auf eine Baumwollmaschine gesponnen werden können.

Hanf und Tierfutter 
Hanf besitzt einen hohen Nährwert, gut für Mensch und Tier. Die Hanfsamen werden mit andere Samen für wilde Vögel benutzt. Die Vögel lieben sie. Dies hat mit der Kreislaufstimulierenden Wirkung und der reichhaltigen Ölen zu tun. Diese helfen die Vögel, durch den Winter zu kommen und so behalten sie ihre gesunden Federn. Ein Vogel der Hanfsamen frisst, lebt 10-20% länger und bekommt mehr Nachwuchs. Auch hält er länger fliegen aus, zumal die Federqualität erhöht wird.

Weitere Verwendung von Hanf 
Hanf kann im Baubereich, in der Automobil-Industrie, für Kleidung, Medikamente, Kräuter, Tee, Fasern und Hanfsamen benutzt werden. Die vielen Anwendungen machen Hanf zu einem gefragten Produkt. Kaufen Sie jetzt ganz einfach und schnell Ihre Hanfprodukte bei uns!